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Öffnungszeiten

geöffnet von 11 bis 17 Uhr
dienstags bis 19 Uhr
mittwochs geschlossen

 

Eintrittspreise

4 Euro / ermäßigt 2 Euro
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
Am 1. Freitag im Monat ist der Eintritt frei.

Studierende der TU Chemnitz haben bei Vorlage des Studierendenausweises freien Eintritt. 
Ermäßigung gibt es für Studenten, Auszubildende, Wehr- und Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte sowie Chemnitz-Pass-Inhaber.
 
Kunsthüttenmitglieder und Mitglieder aller anderen in der ADKV organisierten deutschen Kunstvereine haben bei Vorlage des Ausweises freien Eintritt.
 
Freier Eintritt für Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten.
 
الدخول مجاني للذين اضطروا لهجرة أوطانهم
 
Безкоштовний вхід для людей, що були змушені покинути свою батьківщину.
 
REFUGEES WELCOME. ADMISSION FREE!

Führungen

regelmäßig dienstags 17 Uhr (keine Führungsgebühr)

Weitere Führungen können vereinbart werden. (Kosten: Eintritt zzgl. 30 Euro Führungsgebühr)

Museumspädagogische Angebote

Wir bieten Ihnen zu jeder Ausstellung und zum Sammlungsbestand Veranstaltungen für unterschiedliche Altersgruppen und für Familien an. Nähere informationen zu den aktuellen Angeboten finden Sie unter Kunstvermittlung  hier auf der Webseite. 

Anmeldung unter:  info@nsg-chemnitz.de oder 0371-3676680

die nächste Veranstaltung:

Do, 13. Oktober 2022 19:00 Uhr

Im Schatten Goethes – August von Kotzebue

Neue Sächsische Galerie

VORTRAG von und mit Dr. Bertold Heizmann (Essen)

„Natur gab dir so schöne Gaben“ - ein vordergründiges Lob Goethes über August von Kotzebue, dem wohl fruchtbarsten und seinerzeit berühmtesten deutschsprachigen Schriftsteller , der aber zugleich einer seiner ärgsten Widersacher war. Trotz dieser Gegenerschaft gibt es keinen Dramatiker, weder Schiller noch Iffland noch Goethe selbst, der unter der Intendanz Goethes am Weimarer Theater öfter aufgeführt worden wäre. Goethe musste hier, wenn auch widerwillig, dem Zeitgeschmack Tribut zollen. Die „schönen Gaben“ entwertete Kotzebue selbst durch sein egoistisches und selbstgefälliges Auftreten; es mangelte ihm an jeglicher Selbstkritik. Politisch erzreaktionär und zudem im Verdacht stehend, ein Spion im Dienste Russlands zu sein, wurde er vor über 200 Jahren, am 23. März 1819, von einem Burschenschafter in Mannheim ermordet. Diese Tat machte ihn berühmter als sein umfangreiches Werk, das heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist.

Der Vortrag unternimmt allerdings den Versuch einer Ehrenrettung, insofern aufgezeigt wird, wie bereit s der sensible und hochbegabte Knabe und später der zu Ruhm und Ansehen gelangte Schriftsteller sich an der übermächtigen Figur Goethes abarbeitete und zeitlebens darunter litt, von den „Großen“ Weimars nicht anerkannt zu werden. Der Schauplatz seines Stückes „Die deutschen Kleinstädter“ – „Krähwinkel“ ist jedoch in den deutschen Wortschatz eingegangen.

Eine Veranstaltung der Goethe-Gesellschaft Chemnitz e. V.
Jahresprogramm 2022