Neue Sächsische Galerie
Moderiertes Gespräch inklusive Lesung. Die Schriftstellerin und freie Regisseurin Judith Kuckart und der Fotograf Burkhard Peter sind die diesjährige Literaturstipendiatin und der -stipendiat der Stadt Chemnitz. In der Ausschreibung setzten sie sich mit ihrer Tandembewerbung gegen 52 weitere Bewerbungen durch. Die beiden werden sich den Aufenthalt von Anfang April bis Ende September zu gleichen Teilen aufteilen, Burkhard Peter beginnt am 1. April 2026.In einem moderierten Gespräch mit Volker Tzschucke geben beide Einblicke in ihre Arbeit und Vorhaben für die Zeit in Chemnitz.
Nach Arna Aley und Stefan Hornbach wird das Literaturstipendium der Stadt Chemnitz bereits zum dritten Mal vergeben. Literaturstipendium der Stadt ChemnitzWir bitten um Anmeldung unter literaturstipendium@stadt-chemnitz.de Eintritt: kostenfrei
Stefan Krist – Posaune, Stimme, ObjekteJohanna Schlömicher – KlavierMichael Prehofer – Schlagzeug
East of Mozart improvisiert zu dem Stummfilm „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“„Ein extraordinäres Trio in Wien, weit jenseits von dem, was ein Piefke als Weaner Schmäh verbuchen würde. …. Doch vor allem fegt Krist einem auch den Hut vom Kopf als dadaistische Schlabbergosche und glossolaler Schamane, der aus dem Ungenierten schöpft. Gleich nach 'Monté' als akkordeonistisch gefieptem Einstieg lässt er bei 'Пошли!' [Poshli] zum galoppierenden Klavier seinem urstockerauer Zungenschlag auf ungesattelten Pilzen die Zügel schießen – und landet mit russischem Kater in Hintersibirien, frage nicht! 'Something Happened' setzt den Katzenjammer posaunistisch und mit verstimmtem, aber energisch dahintapsendem Piano fort, Krist spielt Yak-Cowboy und mit dämpfergestopftem Horn. Prehofer tockelt und tickelt ohne GPS in 'Whatwasitwhereandwhenandwhy?' umeinander, Schlömicher harft Klavierdraht, klumpert mit Links, Krist irrt von Entenhausen nach Hojotoho, quäkt mit immer noch verstopfter und blechrissiger Tröte und versteigert sie an den Meistbietenden. '♥☯' schwelgt mit Düster- und Toypiano in Herzschmerz. Und 'Wos Is?' hat zuletzt einen Vogel oder auch zwei, Schlömichers Finger hüpfen und picken umeinander, Prehofer flattert und tanzt auf der Snare, und Krist betrötet den Kehraus, der sich fast noch zum Tänzchen eindreht, aber an den Verständnisschwierigkeiten zwischen zwei Besoffenen scheitert. Es is halt wie's is.“ (Rigobert Dittmann in Bad Alchemy #118 (2023): 42.)„Die Biene Maja und ihre Abenteuer“ ist ein stummer, deutscher Kulturfilm mit Spielhandlung, der sich an dem 1912 von Waldemar Bonsels veröffentlichten, gleichnamigen Roman orientiert. Autor Bonsels war am Gestaltungskonzept des Films beteiligt.
Trailer
Ein gemeinsames Projekt von Jazzclub „FUCHS“ e.V. und B.I.G. e.V. Chemnitz.Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. Mit freundlicher Unterstützung durch den Kfz-Meisterbetrieb Bondzio.Eintritt: 18 €, erm. 10 €
FamiliennachmittagIm Umgang mit Pinsel und Farbe gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Die einen umreißen alle Gegenstände sehr genau. Der Farbauftrag ist glatt, wirkt mitunter wie eine lackierte Fläche. Andere dagegen lassen das Dargestellte eher ineinanderfließen. Es gibt lockere, bewegte Pinselstriche, die Strukturen des Farbauftrags sind sichtbar.Bei einem Besuch in unserem Sammlungsmagazin werden wir uns gemeinsam entsprechende Gemälde ansehen, die Malweisen vergleichen und schauen, in wie weit diese mit dem Bildinhalt jeweils in Zusammenhang stehen. Danach haben alle Gelegenheit ein eigenes Bild zu malen, je nachdem: Chaos oder Ordnung – oder auch beides, oder dazwischen...?Beginn: 14 Uhr (Dauer ca. 90 min.)Eintritt: 5 €, erm. 3 € (bis 18 Jahre frei)Bitte Malkleidung mitbringen!
Die Ausstellung zur zeitgenössischen Collage möchte eines der Schmuddelkinder der Kunstgeschichte ins Licht ziehen. Ihr Reichtum in den Ausdrucksweisen, ihre oft große Kenntnis der Bildgeschichte spiegelnde Neigung zur Anspielung und ihre zumeist aus dem Schneiden sich herleitende Ferne zum Pathetischen in Form und Größe machen sie als Gegenausdruck zum Marktgeschrei des Alltags interessant.
Die Ausstellung wird zeitgenössische Collage-Künstlerinnen und -Künstler sehr unterschiedlicher Handschrift präsentieren, ergänzt um markante Werke aus der Sammlung der Neuen Sächsischen Galerie. Beteiligt sind Jan Brokof, Joanna Buchowska, Sebastian Haslauer, Natalie Huth, Gregor Kunz, Norika Nienstedt, Isabel Reitemeyer, Sabine Rémy, Heidi Sill, Jesse Willems, Jens Wortmann, K Young. Dazu kommen Arbeiten der eigenen Sammlung von Frank Voigt, Kurt Teubner, Michael Hofmann, Albert Wigand, Philipp Bruhn und aus dem MailArt-Bestand.Ausstellungszeitraum: 5. Mai - 30. August 2026
Gefördert vom Büro für städtisches Kulturmanagement Chemnitz und dem Neue Chemnitzer Kunsthütte e. V.Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.Eintritt frei
aktuelle Ausstellung:Collage international
ab 18 Uhr* Schnipseljagd! Der traditionelle Rätselspaß* Malerei mit der Schere: Eigene Gestaltung von Collagen (Mitmachangebot)* Tape Art selbstgemacht: Kunst mit Klebeband (Mitmachangebot)
20 Uhr* Führung ins Depot: Assemblagen - Collagen in 3D45-minütige Führung durch das Sammlungsdepot der Neuen Sächsischen GalerieTreffpunkt: Museumskasse I max. 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
21.30 Uhr* Lesung aus Herta Müller: "Die blassen Herren mit den Mokkatassen"
24 - 01.00 Uhr* Open PianoDetailsEine Veranstaltung der Stadt Chemnitz in Zusammenarbeit mit den beteiligten Museen und Einrichtungen in Chemnitz und in der Kulturregion.18.00 - 1.00 Uhr Ticket Museumsnacht
Urs Leimgruber – sopran saxJacques Demierre – pThomas Lehn – analogue synth
Das Trio LDL ist aus dem um Thomas Lehn zum Quartett LDP+L erweiterten Trio LDP hervorgegangen. Elemente, die bereits stil- und formbildend im Quartett mit Barre Philips wirksam gewesen sind, setzen sich in der Dreieckskonstellation des LDL-Trios fort und entfalten sich in der Gegenüberstellung der beiden Tasteninstrumente – dem akustischen Klavier und dem analogen Synthesizer, die Klangsignale technisch wechselseitig miteinander verkoppelt sind – und der Verankerung von Urs Leimgruber’s Sopransaxophon Zentrum des Klangbildes. Historisch betrachtet hat die Entstehung der Dreierformation noch andere, weiter zurückliegende Wurzeln: zum einen arbeiteten die heutigen Triopartner im Sextet SIX – später 6ix – zusammen, zum anderen sind die Konzertreisen der Duos von Urs Leimgruber mit jedem der Tastenpartner prägende Schlüsselerlebnisse. In ihrer neuen Trioarbeit destillieren Leimgruber, Demierre und Lehn all diese in diversen Kooperationen gesammelten Erfahrungen welche wie ein Hintergrundrauschen in ihre Gegenwartsmusik hinein strahlt. Das Resultat ist eine hochentwickelte Kultur musikalischer Improvisation, deren Basis das feine, höchst sensible Aushören des Klangraumes bildet. Und der Klangraum umfasst hier sowohl das musikalische Geschehen der individuellen und kollektiven Gestaltprozesse, als auch den Raum selbst, in welchem der kreative Akt stattfindet, einschlieslich seiner akustischen Beschaffenheit und der raumtransformierenden Publikumpräsenz.Das Konzert ist Teil einer Tournee mit Förderung durch die Pro Helvetia und der SUISA.
alte und neue Musik für Cembalo, u.a. von Wolfgang Amadé Mozart und Lydia WeißgerberDie Förderung musikalisch hochbegabter Kinder und Jugendlicher gehört zur DNA der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. Seit 2004 werden dazu jährlich Förder-Stipendien vergeben und da aus Kindern Leute werden, wollen wir den Weg unserer Stipendiat:innen langfristig beobachten, begleiten und sie immer wieder auf unseren Podien präsentieren.Richard Röbel, Mozart-Stipendiat des Jahres 2006, ist ein Künstler mit höchst vielfältigen Begabungen. In Dresden studierte er Komposition, Musiktheorie und Klavier, in Trossingen und München widmete er seine Studien den historischen Tasteninstrumenten und vertiefte sich dabei in die höchst subtilen Klangcharakteristika von Hammerflügel und Cembalo. Im 35. Sächsischen Mozartfest „Von Angesicht zu Angesicht“ gewährt er uns Einblick in die Vielfalt seiner künstlerischen Ausdrucksformen, indem er Musik des 18. und des 21. Jahrhunderts miteinander aufs Programm setzt: So dürfen wir uns auf Werke u.a. von Wolfgang Amadé Mozart und Jiří Antonín Benda, von Lydia Weißgerber (UA), Richard Röbel (UA), Michael Quell (UA) und Jakub Rataj freuen.
Vorverkauf: 18 €, ermäßigt 14 €Abendkasse: 22 €, ermäßigt 16 €Tickets online: https://mozart.vbotickets.com/event/tastend1/187171Vorverkauf auch per eMail oder telefonisch unter +49 371 6949444 sowie zur Abholung über die Geschäftsstelle der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. Hartmannstr. 7C, 09111 Chemnitz.Außerdem sind Tickets auch in allen Freie-Presse-Shops in Ihrer Nähe erhältlich.Diese Veranstaltung der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V., im Rahmen des 35. Sächsischen Mozartfestes 2026 „Von Angesicht zu Angesicht“ ist Teil des Projektes „Mit vielfältigen Wurzeln die Zukunft gestalten | S rozmanity´ mi koreny tvorit budoucnost“, welches im Rahmen der deutsch-tschechischen Kooperation des Lead-Partners Sächsischer Musikrat e.V. und der beiden Projektpartner Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. und Základní umelecká škola T. G. Masaryka Chomutov, im Programm „Interreg Sachsen – Tschechien 2021-2027“, stattfindet.
Linda Rachel Sabiers (sie/ihr) ist Autorin und Redakteurin. Sie wurde in Köln als Tochter einer israelischen Mutter und eines deutschen Vaters geboren und lebt seit 2009 in Berlin. In ihren Texten – unter anderem für Magazine und Tageszeitungen wie das Süddeutsche Zeitung Magazin, wo sie eine Kolumne über jüdisches Leben in Deutschland schrieb – beschäftigt sie sich mit der Wahrnehmung zeitgenössischen Judentums, engagiert sich gegen Antisemitismus und setzt sich für ein respektvolles Miteinander auf Augenhöhe ein. Im November 2024 erschien ihr Buch Kleine Momente in der großen Stadt bei Rowohlt – eine Sammlung von Alltagsbeobachtungen über das Zusammenleben in der Stadt. Linda Rachel Sabiers ist verheiratet und Mutter einer Tochter.
Die Veranstaltung ist Teil der ganzjährigen Lesereihe "Honigstachel", die zeitgenössische Literat*innen aus dem deutschsprachigen Raum nach Chemnitz lädt, um jüdische Stimmen in ihrer Verschiedenheit und Komplexität eine Bühne zu bieten. Keinesfalls ums Maul geschmiert, sondern mit ausgefahrenem Stachel in Richtung der Zuschreibungen, Klischees, Stereotype und falschen Freunde, kommt hier lebendige jüdische Gegenwart zu Wort.Eintritt: 8,00 €Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026