Neue Sächsische Galerie
Regie: Jean-Luc Godard, 1967Länge: 99 Min., Sprache: Deutsch
Auf dem Weg, das Testament des Vaters zu empfangen, geraten die Hauptfiguren in einen unendlichen Strudel von Schwierigkeiten und endzeitlichen Situationen mitten im bürgerlichen Alltag der 60er Jahre. "Godard zeigt eine Welt am Abgrund und beendet den Film folgerichtig mit dem Schlusstitel: 'Ende der Geschichte. Ende des Kinos'. Ein ungeheuer aggressiver Film, der seine Kritik in eine intellektuelle Form gießt und durch seine formale Virtuosität besticht."Begleitveranstaltung zur Ausstellung Collage - aktuelle europäische Positionen.Eintritt frei
Duoführung durch die aktuelle Ausstellung Collage - aktuelle europäische Positionen.Eintritt: 5 €, erm. 3 € (bis 18 Jahre frei)
Linda Rachel Sabiers (sie/ihr) ist Autorin und Redakteurin. Sie wurde in Köln als Tochter einer israelischen Mutter und eines deutschen Vaters geboren und lebt seit 2009 in Berlin. In ihren Texten – unter anderem für Magazine und Tageszeitungen wie das Süddeutsche Zeitung Magazin, wo sie eine Kolumne über jüdisches Leben in Deutschland schrieb – beschäftigt sie sich mit der Wahrnehmung zeitgenössischen Judentums, engagiert sich gegen Antisemitismus und setzt sich für ein respektvolles Miteinander auf Augenhöhe ein. Im November 2024 erschien ihr Buch Kleine Momente in der großen Stadt bei Rowohlt – eine Sammlung von Alltagsbeobachtungen über das Zusammenleben in der Stadt. Linda Rachel Sabiers ist verheiratet und Mutter einer Tochter.
Die Veranstaltung ist Teil der ganzjährigen Lesereihe "Honigstachel", die zeitgenössische Literat*innen aus dem deutschsprachigen Raum nach Chemnitz lädt, um jüdische Stimmen in ihrer Verschiedenheit und Komplexität eine Bühne zu bieten. Keinesfalls ums Maul geschmiert, sondern mit ausgefahrenem Stachel in Richtung der Zuschreibungen, Klischees, Stereotype und falschen Freunde, kommt hier lebendige jüdische Gegenwart zu Wort.Eintritt: 8,00 €Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026
Einführung: Mathias Lindner, JurymitgliedDie 16. Biennale sächsischer Druckgrafik lenkt mit ihrem Leitthema den Blick auf aktuelle Herausforderungen für die eigene Urteilsbildung in gesellschaftlichen Prozessen. Mehr denn je sind emanzipierte Haltungen gefragt. 100 Arbeiten geben 100 Perspektiven.Die druckgrafische Szene in Sachsen entfaltete in den letzten Jahren eine enorme Dynamik, dank der vielen Werkstätten, dem wieder entstehenden Markt für Druckgrafik und den beiden Hochschulen des Landes. Die Ausstellung gibt einen breiten Spiegel des aktuellen Geschehens quer durch die Generationen.Ausstellungszeitraum: 8. September - 22. November 2026Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, vom Büro für städtisches Kulturmanagement Chemnitz und dem Neue Chemnitzer Kunsthütte e. V.Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.Eintritt frei
Jon Rose – Geige, TenorgeigeRichard Barrett - ElektronikMeinrad Kneer – Kontrabass
Jon Rose, Meinrad Kneer und Richard Barrett kamen zum ersten Mal Anfang Juni 2012 in dieser Formation in Berlin zusammen. Nach dem Konzert waren alle drei Musiker samt Publikum von der Wucht dieses Aufeinandertreffens und der musikalischen Dichte geradezu verblüfft und der Entschluss als Trio weiter zu machen, wurde auf der Stelle gefasst.
Über all die Jahre des Zusammenspiels wurden die spontanen Verflechtungen der Streicher mit der Elektronik weiter erforscht und ausgebaut. Die Empfindsamkeit für Timbre und Form aller drei Künstler, erweckt eine Musik zum Leben, die einerseits akribisch das mikroskopische Leben einer Textur erkundet oder spontan zwischen feinen Klangnuancen und rauen Kollisionen hin und her springen kann.
… Auffallend ist, dass der Charakter des Zusammenspiels dem eines Streich-quartettes sehr ähnlich ist. Eine Rollenverteilung zwischen den Musikern ist nicht wahrnehmbar. Diese erweisen sich durch ihre Erfahrung als unglaublich flexibel, was in einer auffälligen Lebendigkeit resultiert. Ken Vos, Jazzism
Ein gemeinsames Projekt von Jazzclub „FUCHS“ e.V. und B.I.G. e.V. Chemnitz.Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. Mit freundlicher Unterstützung durch den Kfz-Meisterbetrieb Bondzio.Eintritt: 18 €, erm. 10 €
Bruno Angeloni – SaxophoneSusanne Stock – AccordionStephan Deller – BassSteffen Roth – Percussion
Dort sitzen sie, stehen, atmen: MOTUSNEU und Susanne Stock. Keine Show, kein Glanz – nur Ton.Manchmal scharf wie Scherben, manchmal weich wie nasser Asphalt. Leipzig flackert im Hintergrund, die Stadt hupt draußen, drinnen schreit ein Ton, ein Balg zittert, ein Saxophon atmet, der Bass knurrt, eine Trommel zersplittert. Alles ist in Bewegung: Improvisation, Komposition, Lärm, Groove.
Nichts… will gefallen. Alles… will passieren.Und bleibt… Im Bauch… im Raum… im Beton.
„This is a group of young improvisers with strong technical skills, a thorough sense of the history ofcontemporary music, and masters of improvisation. Well worth knowing about, I am glad I got the chance toexperience their music.“ (Wayne Horvitz, 2025)