Neue Sächsische Galerie
aktuelle Ausstellung:Collage international
ab 18 Uhr* Schnipseljagd! Der traditionelle Rätselspaß* Malerei mit der Schere: Eigene Gestaltung von Collagen (Mitmachangebot)* Tape Art selbstgemacht: Kunst mit Klebeband (Mitmachangebot)
20 Uhr* Führung ins Depot: Assemblagen - Collagen in 3D45-minütige Führung durch das Sammlungsdepot der Neuen Sächsischen GalerieTreffpunkt: Museumskasse I max. 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
21.30 Uhr* Lesung aus Herta Müller: "Die blassen Herren mit den Mokkatassen"23:00 Uhr* Auf Schatzsuche im MagazinGemeinsame 30-minütige Führung durch das Sammlungsdepot der Neuen Sächsischen Galerie und des Museums für Naturkunde ChemnitzTreffpunkt: EG Bücherschrank, max. 12 Teilnehmer
24 - 01.00 Uhr* Open PianoDetailsEine Veranstaltung der Stadt Chemnitz in Zusammenarbeit mit den beteiligten Museen und Einrichtungen in Chemnitz und in der Kulturregion.18.00 - 1.00 Uhr Ticket Museumsnacht
Urs Leimgruber – sopran saxJacques Demierre – pThomas Lehn – analogue synth
Das Trio LDL ist aus dem um Thomas Lehn zum Quartett LDP+L erweiterten Trio LDP hervorgegangen. Elemente, die bereits stil- und formbildend im Quartett mit Barre Philips wirksam gewesen sind, setzen sich in der Dreieckskonstellation des LDL-Trios fort und entfalten sich in der Gegenüberstellung der beiden Tasteninstrumente – dem akustischen Klavier und dem analogen Synthesizer, die Klangsignale technisch wechselseitig miteinander verkoppelt sind – und der Verankerung von Urs Leimgruber’s Sopransaxophon Zentrum des Klangbildes. Historisch betrachtet hat die Entstehung der Dreierformation noch andere, weiter zurückliegende Wurzeln: zum einen arbeiteten die heutigen Triopartner im Sextet SIX – später 6ix – zusammen, zum anderen sind die Konzertreisen der Duos von Urs Leimgruber mit jedem der Tastenpartner prägende Schlüsselerlebnisse. In ihrer neuen Trioarbeit destillieren Leimgruber, Demierre und Lehn all diese in diversen Kooperationen gesammelten Erfahrungen welche wie ein Hintergrundrauschen in ihre Gegenwartsmusik hinein strahlt. Das Resultat ist eine hochentwickelte Kultur musikalischer Improvisation, deren Basis das feine, höchst sensible Aushören des Klangraumes bildet. Und der Klangraum umfasst hier sowohl das musikalische Geschehen der individuellen und kollektiven Gestaltprozesse, als auch den Raum selbst, in welchem der kreative Akt stattfindet, einschließlich seiner akustischen Beschaffenheit und der raumtransformierenden Publikumpräsenz.Das Konzert ist Teil einer Tournee mit Förderung durch die Pro Helvetia und der SUISA.
Ein gemeinsames Projekt von Jazzclub „FUCHS“ e.V. und B.I.G. e.V. Chemnitz.Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. Mit freundlicher Unterstützung durch den Kfz-Meisterbetrieb Bondzio.Eintritt: 18 €, erm. 10 €
1969Věra Chytilová (1929-2014)
Ein metaphorischer Film über die biblische Geschichte von Adam und Eva und ein philosophischer Blick auf die Gegenwart und das Leben der Frauen in einer männlich dominierten Welt. Mit surrealistischen Mitteln bearbeitet Chytilová Farben und Raum, Szenen und Dialoge. Ein avantgardistischer Film der bedeutendsten Vertreterin der „Neuen Welle“ des tschechoslowakischen Films in den 1960er Jahren.Begleitveranstaltung zur Ausstellung Collage - aktuelle europäische Positionen.Eintritt frei
alte und neue Musik für Cembalo, u.a. von Wolfgang Amadé Mozart und Lydia WeißgerberDie Förderung musikalisch hochbegabter Kinder und Jugendlicher gehört zur DNA der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. Seit 2004 werden dazu jährlich Förder-Stipendien vergeben und da aus Kindern Leute werden, wollen wir den Weg unserer Stipendiat:innen langfristig beobachten, begleiten und sie immer wieder auf unseren Podien präsentieren.Richard Röbel, Mozart-Stipendiat des Jahres 2006, ist ein Künstler mit höchst vielfältigen Begabungen. In Dresden studierte er Komposition, Musiktheorie und Klavier, in Trossingen und München widmete er seine Studien den historischen Tasteninstrumenten und vertiefte sich dabei in die höchst subtilen Klangcharakteristika von Hammerflügel und Cembalo. Im 35. Sächsischen Mozartfest „Von Angesicht zu Angesicht“ gewährt er uns Einblick in die Vielfalt seiner künstlerischen Ausdrucksformen, indem er Musik des 18. und des 21. Jahrhunderts miteinander aufs Programm setzt: So dürfen wir uns auf Werke u.a. von Wolfgang Amadé Mozart und Jiří Antonín Benda, von Lydia Weißgerber (UA), Richard Röbel (UA), Michael Quell (UA) und Jakub Rataj freuen.
Vorverkauf: 18 €, ermäßigt 14 €Abendkasse: 22 €, ermäßigt 16 €Tickets online: https://mozart.vbotickets.com/event/tastend1/187171Vorverkauf auch per eMail oder telefonisch unter +49 371 6949444 sowie zur Abholung über die Geschäftsstelle der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. Hartmannstr. 7C, 09111 Chemnitz.Außerdem sind Tickets auch in allen Freie-Presse-Shops in Ihrer Nähe erhältlich.Diese Veranstaltung der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V., im Rahmen des 35. Sächsischen Mozartfestes 2026 „Von Angesicht zu Angesicht“ ist Teil des Projektes „Mit vielfältigen Wurzeln die Zukunft gestalten | S rozmanity´ mi koreny tvorit budoucnost“, welches im Rahmen der deutsch-tschechischen Kooperation des Lead-Partners Sächsischer Musikrat e.V. und der beiden Projektpartner Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. und Základní umelecká škola T. G. Masaryka Chomutov, im Programm „Interreg Sachsen – Tschechien 2021-2027“, stattfindet.
Duoführung durch die aktuelle Ausstellung Collage - aktuelle europäische Positionen mit dem Künstler Sebastian Vaas und Alexander Stoll, Kurator der Ausstellung.Eintritt: 5 €, erm. 3 € (bis 18 Jahre frei)
Familiennachmittag in der Ausstellung CollageDie kleinen bunten Anhänger von Teebeuteln wandern in der Regel mit in den Mülleimer. Aber als Material für eine Collage können sie ein zweites Leben entfalten. Man kann sie z. B. wie Mosaiksteine benutzen und Gesichter, Häuser oder Muster gestalten. Auch für Tiere wie Fische, Schlangen oder Schildkröten lässt sich das Material sehr gut verwenden. Zur Einstimmung in das Thema Collage werden wir zunächst einen Rundgang durch die aktuelle Ausstellung unternehmen. Anschließend steht ein riesiger Karton mit tausenden verschiedener Teebeutel-Anhänger bereit.Beginn: 14 Uhr (Dauer ca. 90 min.)Eintritt: 5 €, erm. 3 € (bis 18 Jahre frei)Bitte Malkleidung mitbringen!
2008, Ari Folman (1962)
In einer Bar erzählt ein alter Freund dem Regisseur Ari eines Nachts von einem immer wiederkehrenden Albtraum, in dem er von 26 dämonischen Hunden gejagt wird. Jede Nacht, immer genau 26 Bestien. Die beiden Männer kommen zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zu ihrem Einsatz im ersten Libanon-Krieg bestehen muss. Ari ist überrascht, denn er hat jegliche Erinnerung an diese Zeit verloren.
Basierend auf realen Interviews und Ereignissen ist Waltz with Bashir der erste animierte Dokumentarfilm in Spielfilmlänge. Regisseur, Autor und Produzent Ari Folman hat die Reise in seine Vergangenheit - in die Jugendkultur der 80er Jahre und das West-Beirut während des ersten Libanon-Krieges auf fantastische und packende Art visualisiertBegleitveranstaltung zur Ausstellung Collage - aktuelle europäische Positionen.Eintritt frei
1967, Jean-Luc Godard (1930-2022)
Corinne und Roland sind auf dem Weg zu Corinnes Vater, um dessen Testament zu empfangen. Auf dem Weg dorthin scheint sich die Welt gegen die beiden verschworen zu haben und die Fahrt wird immer grotesker. Sie haben einen Autounfall und müssen die Reise zu Fuß fortsetzen.
Der Wochenendausflug eines jungen Paares wird unvermittelt zu einer allegorischen Reise durch Zeiten und Kultur, auf der die zerstörerischen Kräfte ans Licht treten, die unter der Oberfläche der bürgerlichen Wohlstandsgesellschaft schlummern. Godard zeigt eine Welt am Rande des Abgrunds und beendet den Film folgerichtig mit dem Schlußtitel: "Ende der Geschichte, Ende des Kinos". Man kann über die Richtigkeit der Diagnose streiten, nicht aber über Godards Virtuosität als Regisseur.Begleitveranstaltung zur Ausstellung Collage - aktuelle europäische Positionen.Eintritt frei
Linda Rachel Sabiers (sie/ihr) ist Autorin und Redakteurin. Sie wurde in Köln als Tochter einer israelischen Mutter und eines deutschen Vaters geboren und lebt seit 2009 in Berlin. In ihren Texten – unter anderem für Magazine und Tageszeitungen wie das Süddeutsche Zeitung Magazin, wo sie eine Kolumne über jüdisches Leben in Deutschland schrieb – beschäftigt sie sich mit der Wahrnehmung zeitgenössischen Judentums, engagiert sich gegen Antisemitismus und setzt sich für ein respektvolles Miteinander auf Augenhöhe ein. Im November 2024 erschien ihr Buch Kleine Momente in der großen Stadt bei Rowohlt – eine Sammlung von Alltagsbeobachtungen über das Zusammenleben in der Stadt. Linda Rachel Sabiers ist verheiratet und Mutter einer Tochter.
Die Veranstaltung ist Teil der ganzjährigen Lesereihe "Honigstachel", die zeitgenössische Literat*innen aus dem deutschsprachigen Raum nach Chemnitz lädt, um jüdische Stimmen in ihrer Verschiedenheit und Komplexität eine Bühne zu bieten. Keinesfalls ums Maul geschmiert, sondern mit ausgefahrenem Stachel in Richtung der Zuschreibungen, Klischees, Stereotype und falschen Freunde, kommt hier lebendige jüdische Gegenwart zu Wort.Eintritt: 8,00 €Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026