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Reflektor

Künstler:innen des Kunstvereins Trier Junge Kunst begegnen Werken der Sammlung Neue Sächsische Galerie und Objekten des Museums für Naturkunde Chemnitz

 

06. Dezember 2022 bis 26. Februar 2023

Neue Sächsische Galerie

Thoralf Knobloch, Containerbox, 2022, Öl auf Leinwand, 110 x 100 cm
Yasmin Alt, Standarten, 2022, Holz Metall Lack
Richard Mackness, Redo/oder, 2022, hitzegeformter Spiegelkunststoff Lack, 50x25x2,5cm

Ausstellungseröffnung am Dienstag, 06.12.2022, 19.30 Uhr
Begrüßung: Mathias Lindner, Neue Sächsische Galerie
Einführung: Christina Biundo, Kunstverein Trier Junge Kunst
Kuratiert durch Künstler:innen im Kunstverein Trier Junge Kunst

 

Im Sommer 2022 startete das Ausstellungsprojekt REFLEKTOR. Künstlerinnen und Künstler aus dem Kunstverein Trier Junge Kunst und von ihnen ausgewählte KollegInnen begeben sich auf Forschungsfahrt in die Tiefen großer Sammlungen ostdeutscher Kunst der DDR-Zeit in der Neuen Sächsischen Galerie, wie in die Weiten der Exponate des Museums für Naturkunde.

Während die Höhepunkte des gemeinsamen Projektes die Ausstellungen in der Neuen Sächsischen Galerie und der Trier Tuchfabrik (Mai 2023) sein werden, steht der Findungsprozess im Vorfeld dieser Ausstellungen für den prozessualen Mehrwert des Projektes: Ein initiierter künstlerischer Auftrag erzeugt durch Neubetrachtung von musealen Exponaten aus künstlerischen und naturkundlichen Beständen der Stadt Chemnitz gemeinsames Handeln - erzeugt neue Verbindungen in Ost und West.
Unter dem Eindruck der Expeditionen in die Sammlungen sind neue Werke entstanden oder vorhandene zugeordnet worden. Gemeinsam mit dem gewählten Sammlungsstoff bilden sie je ein „Objektpaar“ der Ausstellung: Nicht ideologisch, in künstlerischer Selbstbestimmung wird diese Auswahl aus den Beständen zu einer Erweiterung der gegenwärtigen künstlerischen Arbeit. Unabsehbar noch bleibt das Licht, das die jeweils anderen Arbeiten aufeinander werfen und wie sie gegenseitig Ausdrucksweise, Bedeutung und Lesbarkeit beeinflussen werden.

Dass es für die Zusammenarbeit zwischen Trier und Chemnitz gute Gründe gibt, hat eine Präsentation aus den NSG - Beständen zum Karl-Marx-Jahr in Trier bereits 2018 gezeigt. In Erweiterung dieses Projekts geht es heute um eine konkrete und tatsächliche Begegnung der Werke aus verschiedenen Sammlungen und Generationen, sowie um ihre Sprachfähigkeit über politische System- und Kunsttraditionsgrenzen hinweg.

Kuration

Stefan Philipps, Britta Deutsch, Jáchym Fleig, Sebastian Böhm

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler

Britta Deutsch (*1968, Trier)
Barbara Dörffler (*1962, Köln)
Jáchym Fleig (*1970, Trier)
Armin Hartenstein (*1968, Berlin)
Klaus Maßem (*1955, Schillingen)
Verena Freyschmidt (*1975, Hanau)
Katharina Worring (*1959, Trier)
Yasmin Alt (*1978, Berlin)
Claus Stolz (*1963, Mannheim)
Markus Bydolek (*1960, Trier)
Sebastian Böhm (*1972, Trier)
Thoralf Knobloch (*1962, Dresden)
Richard Mackness (*1956, York,UK)
Stefan Philipps (*1958, Bonn)
Martin Streit (*1964, Köln)
Werner Müller (*1958, Zerf)

Werke aus der Sammlung Neue Sächsische Galerie.

Exponate des Museums für Naturkunde Chemnitz



Museumspädagogik

Sammlungsstücke neu erfinden
(für alle Altersstufen ab Klasse 3)


Öffentliche Führung dienstags 17 Uhr


Pressemitteilung

Ausstellung vom 6. Dezember 2022 bis 26. Februar 2023

Eine Kooperation von Neue Chemnitzer Kunsthütte e. V. und Kunstverein Trier Junge Kunst. Wir danken allen Förderern und Unterstützern!

Gefördert mit Mitteln der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und des Landes Rheinland-Pfalz, vom Büro für städtisches Kulturmanagement Chemnitz und dem Neue Chemnitzer Kunsthütte e. V.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

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