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Grafikbiennale 100 Sächsische Grafiken 2022 - UNTER NULL

14. Biennale sächsischer Druckgrafik

20. September 2022 bis 20. November 2022

Neue Sächsische Galerie

Stephanie Marx – Tiefgang, 2022, 90 x 70 cm, Linolschnitt/-stich, Foto: NSG
Julia Weck, Schlafplatz (März 2022), 2022, Linolschnitt, 42 x 30 cm, Auflage 10
Christoph Feist, Stille Tage im Klischee, 2021, Risographie, neunmal 18 x 27 cm, Auflage 15
Harald Alff, Shelter, 2022, Holzschnitt, 20 x 50 cm

Ausstellungseröffnung mit Preisverleihung am Dienstag, 20. September 19.30 Uhr

Die 100 Sächsischen Grafiken 2022 sind thematisch fokussiert: unter Null. Mit unter Null möchte die diesjährige Grafikbiennale den Blick auf untergründige gesellschaftliche Prozesse lenken, die zunehmende Kälte des gesellschaftlichen Klimas ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken und auf den Nullpunkt als Umkehrpunkt und gleichzeitigen Teil einer Skala für prozessuale Wahrnehmungen verweisen. Unter Null verlangt nach einer geänderten, einer kritischen Perspektive auf den status quo.

Auch die Kunst selbst ist anfällig geworden für Schieflagen, für das Abhandenkommen der Maßstäbe und Perspektiven. Die Diskussion um Werke und Konzepte auf der Dokumenta15 hat es für alle sichtbar ans Licht gehoben.
Welche Funktionen kann die Kunst, können die KünstlerInnen hier übernehmen? Einhundert Werke dieser Ausstellung geben den vielstimmigen Versuch einer Annäherung. Die Arbeiten von sieben KünstlerInnen konnten für ihre pointierte Position und ihre künstlerische Lösung mit einem Grafikpreis bedacht werden: Julia Weck, Wolfgang Henne, Harald Alff, Christoph Feist, Susann Hoch, Bettina Haller und Stefan Knechtel.

Die Grafikbiennale stellt einmal mehr die Entwicklung der Druckgrafik zu großen Formaten in geringsten Auflagen mit aufwendigen Technologiekombinationen in den Blickpunkt. Parallel lässt sich ein starker Fokus auf den klassischen Linolschnitt in allen Größen beobachten, dessen Ursachen vielfältiger Natur sein können. Er passt zu einem politischen Thema mit klarer Positionierung, er ist flexibel zu handhaben und günstig zu produzieren. Bilden sich auch hier gesellschaftliche Prozesse in der kleinen Blase der Künstlerschaft ab?

Erstmals wurde vom Kunstverein der Galerie, dem Neue Chemnitzer Kunsthütte e.V., ein Publikumspreis gestiftet, dessen Ergebnis zum Ende der Ausstellung verkündet wird.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Abbildung aller ausgewählten Grafiken.

 

Ausstellung vom 20. September bis 20. November 2022

 

mediale Reaktionen

mdr Kutur, 21.9.   Besprechung von Heike Schwarzer

 

Begleitprogramm

Sonntag, 25. September, 14 Uhr
Kunst in Familie: Überraschendes an der Druckpresse
Familiennachmittag

Sonntag, 9. November, 14 Uhr
Kunst in Familie: Memory-Karten selbst gedruckt
Familiennachmittag
 
 

Museumspädagogische Angebote

„Hilfe! Mein Kreis rollt aus dem Bild...“ Drucken von geometrischen Grundformen
(für Vorschüler und Grundschulklassen)
Grafik, die den Rahmen sprengt
Experimentelle Grafik mit historischen Maschinen (Kl. 5 – 12)


Öffentliche Führung dienstags 17 Uhr

Gefördert vom Büro für städtisches Kulturmanagement Chemnitz und dem Neue Chemnitzer Kunsthütte e. V.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Berger Transport, Inh. Ulrich Berger

Steffani Löser-Föhse

Rechtsanwalt Markus M. Merbecks




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